Nischyn-Gurken

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Die Nischyner Gurke ist eine Sorte aus dem 17. Jahrhundert, durch Volksauslese auf den eisenreichen Moorböden von Nischyn in der Ukraine gezüchtet. Knackig und mit unverwechselbarem Geschmack wurde sie einst an den kaiserlichen Hof geliefert, ab dem 19. Jahrhundert nach Europa exportiert, und bis 1913 waren 50 Millionen Stück verkauft. Doch nachdem eine Pilzkrankheit die Plantagen vernichtete, galt die Sorte als verloren und wurde aus dem Staatlichen Pflanzenregister gestrichen. Sieben Jahre lang stellten Züchter der Forschungsstation «Majak» im Dorf Kruty die Gurke wieder her - und brachten sie 2016 zurück ins Register. Silpos Projekt «Lawka Tradyzij» übernahm die Mission, der wiedergeborenen Sorte eine zweite Chance zu geben: der Verkauf einer limitierten Charge aus der letzten Ernte finanziert neue Gurkenbeete in Nischyn. Für diese Kampagne brauchte es eine Landingpage, die die Geschichte vom Verschwinden und der Rettung der Gurke ebenso fesselnd erzählt wie das Produkt selbst.
Aufgabe
Design und UX/UI-Konzeption sowie Front-End-Entwicklung einer Promo-Landingpage für die Kampagne «Die echte Nischyner» im Rahmen von Silpos Projekt «Lawka Tradyzij». Die Landingpage muss die Geschichte des Aussterbens und der Wiedergeburt der legendären Sorte erzählen, ihre einzigartigen Eigenschaften erklären (Geschmack, Knackigkeit, Haltbarkeit), die realen Menschen zeigen, die die Gurke gerettet haben, und zum Kauf eines limitierten Glases motivieren. Eine Hero-Sektion mit Live-Zähler der verbleibenden Gläser, einen Geschichtsabschnitt mit Archivfotos, eine dreispaltige Infografik der Sorteneigenschaften, ein eingebettetes Video, einen Block «Wie man Nischyner rettet» mit Produktfotos und eine Testimonial-Sektion mit Züchtern der Station «Majak» vorsehen. Visuelle Sprache: handwerkliche botanische Illustration in Grün-Gelb-Palette.
Was wurde gemacht
  • Visuelles Konzept im Stil eines botanischen Atlas entwickelt: cremefarbener Hintergrund, sattes Grün und Zitronengelb als Akzentfarben, individuelle Illustrationen von Gurken, Blättern, Ranken und Blüten, die eine Produktseite zum Kunstobjekt erheben.
  • Hero-Sektion «Die echte Nischyner braucht Hilfe» mit zentraler botanischer Gurkenillustration im Blätterkranz, Live-Zähler der verbleibenden Gläser im Header (298 Gläser übrig) und zwei CTA-Buttons: «Helfen» und «Mehr erfahren» gestaltet.
  • Sektion «Geschichte der Nischyner» auf grünem Hintergrund mit Archivfoto der Stele der Nischyner Konservenfabrik (1927-2017), Sortenchronologie vom 17. Jahrhundert bis zum Europaexport und dem Meilenstein von 50 Millionen verkauften Einheiten bis 1913 erstellt.
  • Infografik «Warum die Nischyner besonders ist» im Dreispalten-Layout mit individuellen Illustrationen realisiert: «Einzigartiger Geschmack» (eisenreicher Boden), «Knackigkeit» (lokales Wasser mit Kalzium und Silberionen), «Lange Haltbarkeit» (traditionelle Fasstechnik mit Sonnenreifung).
  • Video-Sektion «Bericht über die Nischyner» mit eingebettetem Player und Ernteaufnahmen auf bestickter Tischdecke zur Verstärkung der authentischen Atmosphäre integriert.
  • Block «Wie man die Nischyner rettet» mit Produktfotos der limitierten Gläser «Die echte Nischyner» unter der Marke «Lawka Tradyzij» und Aufruf zum Kauf eines der letzten 1.000 Gläser zur Finanzierung neuer Gurkenbeete in Nischyn entwickelt.
  • Testimonial-Sektion «Auch andere sorgen sich um die Nischyner» mit Foto des Teams der Forschungsstation «Majak» (Dorf Kruty bei Nischyn) und Zitat-Karussell erstellt: Nadija Ptucha berichtet über jährliche Züchtungsarbeit seit 1974, Oleksandr Kasjan schildert sieben Jahre Kampf um die Rückkehr der Sorte ins Staatsregister.
  • Ankerlink-Navigation aufgebaut: «Über die Gurke», «Was geschah», «Wie helfen» - für schnelle Sprünge zwischen den narrativen Abschnitten.
  • Responsive Layouts mit dedizierter Mobilversion auf gelb-grünem Hintergrund umgesetzt: Inhaltsblöcke in vertikaler Kartenanordnung mit abgerundeten Ecken, botanische Illustrationen erhalten und Textlesbarkeit auf kleinen Bildschirmen gewährleistet.
  • Partnerlogos im Footer platziert: Silpo, Lawka Tradyzij und Slow Food in Ukraine, zusammen mit Facebook- und Instagram-Links sowie einer Kundenhotline-Nummer.
Ergebnis
Mit dem Internet-Marketing-Agenturbüro Adcore erhielten Silpo und Lawka Tradyzij eine Landingpage, die den Kauf eines Gurkenglases in einen Akt der Kulturbewahrung verwandelte. Die Geschichte einer Sorte, die den Weg vom Kaiserhof bis an den Rand des Aussterbens und zurück gegangen ist, wird durch botanische Illustrationen, Archivfotografie, Erntevideos und Augenzeugenberichte der Züchter erzählt, die sie gerettet haben. Ein Live-Zähler der verbleibenden Gläser erzeugte Dringlichkeit, und die klare Mechanik «Kauf ein Glas - finanziere neue Beete» machte jeden Käufer zum Mitautor des Comebacks der legendären Nischyner Gurke.
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